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Insights 08.11.2025

Fle­xi­ble Wär­me­pum­pen: Ent­las­tung fürs Netz – Ent­las­tung für die Ren­di­te

Kristina Klehr

Ein neues Gutachten des Bundesverbands Wärmepumpe (BWP) zeigt: Der intelligente, flexible Einsatz von Wärmepumpen ist der Schlüssel, um Stromnetze zu entlasten – und gleichzeitig Energiekosten für Verbraucher zu senken.

Damit rückt die Wärmepumpe endgültig in den Mittelpunkt der Energiewende: Sie ist nicht nur klimafreundlich, sondern auch systemdienlich. Doch das volle Potenzial entfaltet sich erst, wenn Wärmepumpen digital vernetzt und intelligent gesteuert werden.

Mehr Effizienz, weniger CO₂ – und das smarter als je zuvor

Das Consentec-Gutachten zeigt eindrucksvoll, wie stark Wärmepumpen zum Klimaschutz beitragen:
Sie benötigen nur ein Drittel der Energie einer Gasheizung, halbieren den CO₂-Ausstoß – und werden mit zunehmendem Anteil erneuerbarer Energien jedes Jahr klimafreundlicher

Auch in kalten Wintermonaten ist der Strommix zunehmend grün: Schon heute stammen rund 60 % des Stroms aus erneuerbaren Quellen. Die Kombination aus Wärmepumpe und Photovoltaik ermöglicht es, einen erheblichen Teil des Bedarfs selbst zu erzeugen.

Flexibilität: Der neue Erfolgsfaktor für Energieeffizienz und Netzstabilität

Wärmepumpen können ihren Strombezug zeitlich verschieben – sie laufen, wenn Strom günstig und reichlich verfügbar ist, und reduzieren ihren Verbrauch bei Netzspitzen.
Das spart bis zu 700 € pro Jahr pro Gebäude und entlastet zugleich die Stromnetze

Diese Flexibilität zahlt sich doppelt aus:

  • Für Verbraucher → geringere Strom- und Netzentgelte.
  • Für Netzbetreiber → weniger Netzausbau, geringere Investitionen (- bis zu 25 % Ersparnis laut Gutachten).

Damit wird deutlich: Die Wärmepumpe ist nicht das Problem – sie ist Teil der Lösung.

Was jetzt zählt: Digitalisierung und intelligente Steuerung

Doch ohne die richtige Infrastruktur bleibt das Potenzial ungenutzt. Nur 16 % der verpflichtenden Smart-Meter-Fälle sind bislang umgesetzt

Dabei sind Smart Meter und dynamische Tarife die Voraussetzung, um Wärmepumpen mit Stromnetz und Markt zu vernetzen.

Hier kommt PAUL Tech ins Spiel:

PAUL Net Zero kombiniert KI-geregelte Wärmepumpen, intelligente Steuerungssysteme und dezentrale Energiezentralen zu einer vollständig digitalen Wärmelösung.

Durch automatische Lastverschiebung und netzoptimierten Betrieb kann jede Immobilie ihren Energieverbrauch an das aktuelle Stromangebot anpassen – ohne Komfortverlust und ohne Investitionskosten für Eigentümer.

Das ist Energieeffizienz als Service – wirtschaftlich, digital und nachhaltig.

Fazit – Flexibilität ist ein zentraler Schlüssel zur Wärmewende

Das vom BWP beauftragte Consentec-Gutachten zeigt: Flexible Wärmepumpen sind kein Risiko fürs Netz, sondern ein zentraler Baustein einer intelligenten, dezentralen Energiezukunft.

Mit Lösungen wie PAUL Net Zero wird diese Zukunft bereits heute Realität – für Eigentümer, Investoren und das Klima.

 

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