Insights 27.08.2025
Bündnis Gebäudewende – Was der Marktreport 2025 für die Praxis bedeutet
Marc Pion

Die Energiewende wird in Deutschland maßgeblich im Gebäudesektor entschieden. Das zeigt der aktuelle Marktreport 2025 des Bündnisses Gebäudewende (BGW) mit großer Deutlichkeit. Rund ein Drittel des nationalen Energieverbrauchs entfällt auf Gebäude – und damit auf Heizung, Kühlung und Warmwasser. Wer die Klimaziele erreichen will, muss hier ansetzen.
Stillstand bei der Sanierungsquote, Druck im Bestand
Während die Bundesregierung ehrgeizige Ziele formuliert hat, bleibt die Realität hinter den Erwartungen zurück. Die Sanierungsquote stagniert seit Jahren bei unter einem Prozent, die Neubautätigkeit liegt deutlich unter den politischen Zielmarken. Hohe Baukosten, lange Genehmigungsprozesse und ein gravierender Fachkräftemangel verstärken den Sanierungsstau.
Besonders problematisch: Der Anteil erneuerbarer Energien an der Wärmeversorgung stagniert seit über einem Jahrzehnt bei knapp 18 Prozent. Fernwärme basiert überwiegend weiterhin auf fossilen Energien. Gleichzeitig importierte Deutschland 2024 fossile Energieträger im Wert von rund 69 Milliarden Euro – Kapital, das der Transformation fehlt.
Erste Dynamik bei Wärmepumpen und Digitalisierung
Trotz dieser Herausforderungen gibt es auch positive Entwicklungen. Nach einem massiven Markteinbruch 2024 erholt sich der Wärmepumpenmarkt deutlich: Im ersten Quartal 2025 stieg der Absatz um 35 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Parallel gewinnt die Digitalisierung an Fahrt. Mit mehr als 1,5 Millionen installierten Smart Metern wird die Grundlage für ein intelligentes, sektorenübergreifendes Energiesystem gelegt.
Dennoch bleibt der Investitionsbedarf immens. Allein für den Ausbau der Verteilnetze rechnet die dena bis 2045 mit rund 207 Milliarden Euro. Förderprogramme, verlässliche regulatorische Rahmenbedingungen und eine qualifizierte Fachkräftebasis werden entscheidend sein, um die Wärmewende im Gebäudebestand zu beschleunigen.
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Relevanz für die Praxis: Der Gebäudebestand als Schlüssel
Der Marktreport macht unmissverständlich klar: Die größten Potenziale und zugleich die größten Defizite liegen im Bestand. Millionen von Wohn- und Gewerbeeinheiten entsprechen weder den aktuellen Effizienzanforderungen noch den ESG-Kriterien institutioneller Investoren. Wer hier nicht handelt, riskiert massive Wertverluste und steigende CO₂-Kosten.
Der Marktreport 2025 des Bündnisses Gebäudewende zeigt es unmissverständlich: Der Gebäudebestand ist der Schlüssel zur erfolgreichen Energiewende. Unsere Aufgabe lautet daher nicht weniger als die sofortige Umsetzung – ohne finanzielle oder technische Blockaden. Genau hier setzt PAUL Net Zero an: Industriedesign trifft auf Wärmeinnovation. Wir ermöglichen klimaneutrale Wärmeversorgung im Bestand, messbar effizient, finanziell kalkulierbar und ohne die Eigentümer mit CapEx zu belasten. Wer heute agiert, sichert morgen Werte, Wärme und Wandel.
Sascha Müller, Vorstandsvorsitzender PAUL Tech AG
Der richtige Moment für Heat-as-a-Service
Mit PAUL Net Zero bietet das Unternehmen eine sofort wirksame Lösung für die Dekarbonisierung von Bestandsgebäuden. Durch die intelligente Kombination von Wärmepumpen, Photovoltaik und KI-geregelter Heizungssteuerung können Gebäude bis auf Energieeffizienzklasse A gehoben werden, ohne dass eine kostenintensive Komplettsanierung die Voraussetzung ist.
Das Modell „Heat-as-a-Service“ entlastet Eigentümer zusätzlich: Statt hoher Investitionen und Kreditrisiken übernimmt PAUL die Transformation als Dienstleistung. Für Investoren und Bestandshalter bedeutet das planbare Kosten, eine deutliche Reduzierung der Betriebskosten und die Vermeidung künftiger CO₂-Abgaben. Gleichzeitig stärkt die Lösung die ESG-Bilanz und leistet einen messbaren Beitrag zur Wärmewende auf der kommunalen Ebene, wo sie bei den Menschen ankommt.
Gefragt sind skalierbare, wirtschaftlich tragfähige und sofort einsetzbare Modelle
Der Marktreport 2025 zeigt: Der Gebäudesektor bleibt der zentrale Hebel der Energiewende – und gerade der Bestand ist ein entscheidendes Handlungsfeld. Und genau hier positioniert sich PAUL: Mit PAUL Net Zero wird die Wärmewende im Bestand nicht nur möglich, sondern auch finanzierbar und zukunftssicher.